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Sonntag, 25. Oktober 2026

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Reichsflaggen in Dortmunder Innenstadt: Staatsschutz prüft Vorfälle

An einem Parkhaus in Dortmund hingen zwei Reichsflaggen. Auch auf der Hohensyburg gab es einen Vorfall. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Redaktion Dortmund Heute
Reichsflaggen in Dortmunder Innenstadt: Staatsschutz prüft Vorfälle

Zwei Reichsflaggen an einem Innenstadt-Parkhaus, ein weiteres Banner auf der Hohensyburg: In Dortmund befasst sich der Staatsschutz mit zwei Vorfällen. Er prüft, ob dabei strafbares Verhalten vorlag. Wie das Mindener Tageblatt unter Berufung auf die Polizei berichtet, werden Zeugen gesucht.

Am Parkhaus hatten Unbekannte die beiden Flaggen aufgehängt. Die Polizei stellte sie sowie ein sieben Meter breites Banner sicher. Dessen Aufschrift lautete: „Europa brennt, verteidigt eurer Erbe!” Außerdem fanden die Einsatzkräfte dort Reste abgebrannter Pyrotechnik. Einer Bundespolizistin waren zuvor drei Personen aufgefallen, die mutmaßlich vermummt waren.

Weiteres Banner am Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Auch am Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf der Hohensyburg im Dortmunder Süden wurde ein Banner mit identischer Aufschrift angebracht. Dort wurde ebenfalls Pyrotechnik gezündet. Nach Angaben der Polizei soll eine vermummte Gruppe bei Dunkelheit gehandelt haben. Wann genau das geschah, ist unklar.

Die schwarz-weiß-roten Reichsflaggen dienen rechtsextremen Gruppen als Symbol, insbesondere Reichsbürgern und Neonazis. Ein Polizeisprecher erläuterte, dass allein das Zeigen dieser Flaggen nicht verboten sei. Ob es im Zusammenhang mit den Vorfällen strafrechtlich relevantes Verhalten gab, werde jedoch vom Staatsschutz geprüft. Der Sprecher betonte: „Wir sind bei dem Thema sensibel und schauen genau hin.” Für die weiteren Ermittlungen sucht die Polizei Zeugen.

Quelle: Mindener Tageblatt